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Andrea Rilling besuchte Waisenkinder in Kenia.

Hand auf´s Herz: Wie oft hören Sie in Immendingen afrikanische Musik? Eben - das dachte sich auch Andrea Rilling, als sie beim „Frauenfrühstück“ von „Sound Of Hope“ hörte, wo es eben diese Musik geben sollte. Bekanntlich ist es ja immer spannend, etwas Neues kennen zu lernen. Also sagte sie zu - nicht ahnend, dass das ihr Leben verändern würde...
Denn bei besagtem „Sound Of Hope“ erwartete die Gäste nicht nur eine liebevoll gestaltete Sing- und Tanzaufführung afrikanischer Kinder (am Ende tanzten auch die Zuhörer!), sondern auch ein Vortrag über ein Kinderheim in Kenia, das der Bruder des Referenten gegründet hatte. „Da mein Bruder Sozialpädagoge und kein Bauingenieur ist, fielen die Baupläne etwas kleiner aus“, sagte er und zeigte ein Dia mit einer Serviette, auf der der Bauplan des Kinderheim zu sehen war.

 

Eine kleine Episode, die Andrea Rilling nicht mehr aus dem Kopf ging. Wer so mit dem Herzen dabei ist, dass er Baupläne auf Servietten zeichnet und am liebsten am nächsten Tag mit der Schaufel losziehen würde, hat ja eigentlich jede Unterstützung verdient. Also machte sie sich kundig und erfuhr, dass nur 60 Euro reichen, um ein kenianisches Waisenkind einen Monat lang zu ernähren, zu kleiden und auszubilden. In Andrea Rilling reifte ein Plan: Wenn jeder ihrer Freunde, jeder ihrer Kunden nur fünf Euro geben und man das Geld persönlich nach Kenia bringen würde - was könnte man nicht alles damit tun! Und wie schon Erich Kästner festgestellt hat: „Es gibt nichts Gutes - außer man tut es.“ Also startete sie ihre kleine private Spendenaktion und brachte das Geld - wie versprochen - Ende letzten Jahres persönlich zu den Betroffenen in Kenia.

Was sie dort erlebte, sollte sie nachhaltig verändern. Zum Beispiel, dass so eine typische afrikanische Lehmhütte 10 Euro Miete im Monat kostet. „Das ist nicht viel“, werden Sie jetzt sicherlich denken. Nicht, wenn man diese 10 Euro hat! Und genau das ist das Problem in Kenia und anderswo in Afrika. Jobs sind Mangelware, und wer das Glück hat, eine dieser begehrten Festanstellungen zu bekommen, zieht mit seinem Lohn die ganze Familie mit durch. Die meisten Kenianer sind Tagelöhner. Sofern sich etwas findet, womit man Geld verdienen kann. Und „Rentenalter“ ist ein Fremdwort, wer über 70 ist muss genauso jeden Tag ´raus und sein Glück versuchen wie alle anderen. Das nimmt teilweise Formen an, die hierzulande absolut unvorstellbar wären. Andrea Rilling erinnert sich noch lebhaft an das Großelternpaar, das seine fünf verwaisten Enkelkinder aufgenommen hat und die Kleinen abends auf Mülltüten betten muss, weil´s für Betten und Matratzen einfach nicht reicht.
Das ist an sich schon hart. Aber am allerschlimmsten hat es die Kinder getroffen. Die Waisenkinder. Von denen gibt´s eine ganze Menge in Kenia. Aids, Malaria, Stammesfehden - die Liste der Gründe dafür ist lang. Und so sitzen sie auf den Straßen, die vergessenen Kinder, und warten auf ein bisschen Geld. Um sich Klebstoff zu besorgen. Dessen Dämpfe werden eingeatmet, man wird high - und entkommt so vermeintlich für kurze Zeit der harten Realität. Es gibt nur eines, was das ändern kann: Perspektiven!

Und genau das möchte Andrea Rilling gemeinsam mit ihren kenianischen Freunden erreichen. Perspektiven! Einem Waisenkind ein Dach über dem Kopf und eine Mahlzeit zu bieten ist eine Sache. Aber mindestens genauso wichtig ist eine Ausbildung, die es den Kindern später ermöglicht, einen Arbeitsplatz zu finden oder selbst ein kleines Geschäft zu gründen. Denn irgendwann ist jede Mahlzeit aufgegessen, jede Kleidung verschlissen - pure Mildtätigkeit hilft nur für den Moment. Was wirklich hilft, ist Hilfe zur Selbsthilfe! Andrea Rilling reagierte sofort und gründete noch vor Ort mit Unterstützung ihrer „What´s Up“-Gruppe und dem Ehepaar Carsten und Silke Werner „Seed Of Hope Wazee“ - ein Spezialprogramm für alte Menschen in Kenia, darunter auch das vorhin erwähnte Großelternpaar mit den fünf Enkeln. Mit Hilfe der Spenden aus Deutschland konnte sofort ein Stück Land gekauft und mit dem Hausbau begonnen werden. Ein Haus, das später eines der Kinder erben wird und damit auch seinerseits eine Perspektive hat.

Das - und viele Eindrücke aus einem Land, das so viel anders tickt als wir uns das in Europa überhaupt vorstellen können - präsentierte Andrea Rilling vergangenen Sonntag im Rahmen eines Vortrags in der Beauty Clinic VIP in Immendingen. Gebannte Stille bei den rund 30 Zuhörern - das hatte man noch nicht über Kenia gewusst! Hierzulande denkt man dann eher an Luxus-Lodges, Elefanten und Löwen. Aber manchmal reicht eben auch eine Papierserviette aus, um den Blick zu verändern.

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